Der Abschiedsbrief: Mach’s gut, Jupp!

3. Juni 2013DominikBlogs, | Der Abschiedsbrief

Eine deutsche Mannschaft scheidet aus einem

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internationalen Wettbewerb aus, ein Bundesligatrainer wird entlassen. Zu solchen Anlässen verfasst einer unserer Sechser einen Abschiedsbrief. Dominik verabschiedet sich von Jupp Heynckes, der dem FC Bayern zum Abschied 3 Titel schenkte und die Bundesliga für immer verlassen will.

Lieber Jupp,

nach 34 Jahren als Trainer sagst du nun also Servus. Ob du dich komplett aus dem Trainergeschäft zurückziehst, werden wir wohl morgen auf deiner Abschlusskonferenz an der Säbener Straße erfahren, zumindest aber verabschiedest du dich vom Posten als Cheftrainer des FC Bayern – und du hättest dir keinen geeigneteren Zeitpunkt aussuchen können.

Mit dem Sieg von Meisterschaft, Pokal und Champions League hast du dich und die Mannschaft für lange Zeit unsterblich gemacht und deinem Nachfolger Pep Guardiola wahrlich ein schweres Erbe hinterlassen. Als feststand, dass du die Bayern zum Saisonende verlassen wirst, wurde auch unglücklich dein bevorstehendes Karriereende verkündet – die Ungereimtheiten in der Kommunikation zu diesem Zeitpunkt haben dich aber noch mehr fokussieren lassen, “Jetzt erst recht”! dachtest du dir. Und die entstandenen Problemchen sind nach dem Triplegewinn sowieso vergessen.

Dass du in der Kommunikation mit deinen Spielern herausragende Arbeit geleistet hast steht für mich außer Frage. Du hast sie aus dem Loch nach dem verlorenen Finale dahoam heraus geholt. Du hast es geschafft, die Neuzugänge zu integrieren – allen voran Javi Martinez, dem die Bürde der 40 Millionen Euro Ablöse nur in den ersten zwei, drei Spielen anzumerken war und der danach eine überragende Saison spielte. Du hast es geschafft, unglückliche Spieler wie Arjen Robben oder Mario Gomez bei der Stange zu halten und im Falle des Niederländers sogar soweit wieder aufzubauen, dass er in mehreren Spielen – speziell im Champions League Finale – zum Matchwinner wurde.

Häufig wurdest du von meinen beiden Kollegen belächelt und gerne mal mit dem ein oder anderen bissigen Kommentar bedacht. Doch auch deren Sichtweise hat sich nach dieser Saison geändert und man hat sich selbst eingestanden, dass du dich auf deine alten Jahre von einem biederen und konservativen Trainer der alten Schule zu einem modernen Sportlehrer, der attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen lässt, gewandelt hast. Da kommt es nicht von ungefähr, dass du scheinbar noch bei einigen Vereinen auf dem Zettel stehst und ein wichtiger Baustein im internationalen Trainerkarussell werden könntest. Deine Aussagen in den letzten Tagen, gepaart mit den Gerüchten im Blätterwald, lassen in mir die Vermutung aufkommen, dass wir dich demnächst wohl als Trainer von Özil, Khedira und Cristiano Ronaldo sehen werden.

Persönlich glaube ich zwar, dass nun ein perfekter Zeitpunkt für ein Karriereende gekommen ist. Aber egal wie du dich für deine Zukunft entscheidest: Ich danke dir von ganzem Herzen für diese grandiose Saison, an der du großen Anteil hast.

Mach es gut, Jupp!
Dein Dominik

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