Der Gegenspieler: Ein deutsches Finale ?!

25. April 2013Stephan> Bundesliga, | Der Gegenspieler

Unsere Gegenspieler beschäftigen sich heute mit Katastrophen in Rückspielen, Katastrophentransfers und straffälligen Vereinsoffiziellen. War Götzes Wechsel der richtige Schritt? Sollte Uli Hoeneß zurück treten? Nur in der Hälfte aller Fälle sind Stephan und Felix sich einig…

 

Im Gegenspieler stellen wir unseren Autoren vier Fragen zu aktuellen Themen, die unsere beiden Gegenspieler unabhängig voneinander beantworten. Das Aufeinandertreffen der beiden gibt’s dann hier… im Artikel.

1. Wird es zu einem deutschen Champions League Finale kommen?

Felix: JA. Bayern München ist einfach zu stark, um sich in Barcelona ohne weiteres abschießen zu lassen. Und selbst wenn die Spanier wie entfesselt beginnen und schnell mit 2 Toren in Führung liegen sollten – ein einziges Tor des FC Bayern würde den Bayern genügen, um so gut wie sicher im Finale zu stehen. Was für eine Mannschaft, die in 46 Saisonspielen nur ein Mal ohne Tor blieb, kein Problem sein sollte. Auch dem BVB sollte ein Auswärtstor genügen, um den Einzug ins Finale zu sichern, was nach der desolaten Vorstellung von Real im Hinspiel als höchst wahrscheinlich gelten darf.

Stephan: JA. Man kann zwar jetzt behaupten, dass wenn zwei Mannschaften gibt, die einen so argen Rückstand nach den Hinspielen aufholen können, dann sind es Real Madrid und der FC Barcelona. Aber ich bin mir gar nicht so sehr wegen der tollen Hinspielergebnisse sicher, sondern viel mehr wegen der Art und Weise, wie diese Ergebnisse zustande kamen. Der FC Bayern war am Dienstag gegen Barca enorm dominant, eng am Mann und druckvoll nach vorne und ließ den Katalanen somit nicht den Hauch einer Chance. Beim BVB war es am Mittwoch wieder einmal eine Vollgasveranstaltung, die Reals Abwehrschwäche offenbarte und zurecht mit 4 Toren belohnt wurde. Und jetzt bedarf es für beide Bundesligisten nur noch eine konzentrierte Leistung im Rückspiel und dann frage ich euch: Was soll da noch passieren?!

 

2. Ist der Wechsel von Mario Götze zum FC Bayern nachvollziehbar?

Felix: JA. Auf sehr vielen Ebenen. Zum einen ist es für den Menschen Mario Götze sicher angenehmer im attraktiven München zu wohnen, statt den einzigartigen Charme des Ruhrgebiets weiter auszukosten. Zudem kommt für den 20-Jährigen ein Wechsel ins Ausland sicher zu früh: Ich kann es verstehen, wenn man sich in diesem Alter nicht in ein fremdes Land bewegen möchte. Auch der Fußballer Mario Götze kann von dem Wechsel profitieren. Zum einen, weil er nun mit wesentlichen erfahreneren Spieler zusammenarbeitet,

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von denen er mehr lernen kann, als den fast gleichaltrigen Spielern beim BVB. Zum anderen, weil es bei Bayern einfach nicht so anstrengend ist: Das Spielsystem von Jürgen Klopp ist einfach furchtbar laufintensiv.

Stephan: JA. Mario Götze ist erst 20 Jahre alt und schon ein brillanter Fußballer, der mit einem riesen Talent gesegnet ist. Er hat letztes Jahr mit seinen Dortmunder das Double geholt und möchte jetzt den nächsten Schritt in seiner Entwicklung nehmen: unter Pep Guardiola zum nächsten Messi reifen. Für alle Dortmundfans ist es natürlich ein Fluch, dass Pep gerade in München unterschrieben hat – für Mario ist es aber wohl ein Segen. So kann er diese einmalige Chance in seinem Leben wahrnehmen und dabei zugleich in der Nähe seiner Familie und Freunde bleiben. Und Letzteres wird auch bei 20 jährigen Profifußballern geschätzt.

 

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3. Sollte Uli Hoeneß von seinem Posten als Bayernpräsident zurücktreten?

Stephan: NEIN. Ich habe meine Argumentation lange im Kopf hin und her gedreht – egal, wie ich es wende, es bleibt ein fader Beigeschmack. Ich möchte hier nicht gar nicht Verdienst und Schuld aufwiegen müssen: Sicherlich hat Uli Hoeneß für Bayern München und den gesamten deutschen Fußball viel getan und erreicht. Aber sicher ist auch, dass die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hat und der FC Bayern eventuell von einem (Steuer-)Straftäter repräsentiert wird. Ich möchte hier viel mehr darauf verweisen, dass Uli einen Fehler begangen hat und sich seiner Schuld mit der Selbstanzeige bewusst wurde. Und das ist für mich Grund genug, jemandem eine zweite Chance zu geben.

Felix: JA. Ich kann schwer beurteilen, wie gut Uli Hoeneß im Aussitzen ist. Aber auch wenn er nicht Bundespräsident ist, werden die Medien besonders in der Sommerpause weiter an seinem Stuhl sägen und auch noch bessere Argumente bekommen, sollte Hoeneß tatsächlich als Straftäter verurteilt werden. Es kann nicht im Interesse von der Gallionsfigur liegen, einen Nebenkriegsschauplatz zu eröffnen und somit den Fokus von seinem Verein und seiner Mannschaft zu nehmen. Langfristig sollte Uli Hoeneß zurücktreten.

 

4. Hat sich Dirk Dufner mit dem Wechsel nach Hannover einen Gefallen getan?

Stephan: JA. Auch wenn der SC Freiburg nie im Rampenlicht steht, so kann man dieses Jahr doch sehr gut erkennen, dass Dirk Dufner eine hervorragende Arbeit leistet. Leider steht man als Sportmanager und Trainer nach einer guten Saison mit dem SC immer wieder vor einem Umbruch, da wichtige und gute Spieler zu größeren Vereinen wechseln. Vielleicht möchte Dirk in den nächsten 2-3 Jahren einfach mal die Lorbeeren für seine gute Arbeit ernten, sich genüsslich in seinen Sessel lehnen, ein paar Verträge mit Stammspielern verlängern und nächstes Jahr wieder um die Europa League Plätze mitspielen. Das Einzige was einem Manager in Hannover davon abhält, ist Martin Kind das schwierige Verhältnis zum Trainer.

Felix: NEIN. Ähnlich wie bei Götze möchte ich auch hier trennen. Zum einen haben wir den Menschen Dirk Dufner, der aus einer der schönsten Städte Deutschlands in eine der Städte Deutschlands umzieht. Auch sein Vorgänger war lieber im 200 km entfernten Düsseldorf als im tristen Zentrum Niedersachsens. Der Sportfunktionär Dirk Dufner begibt sich mit seinem Wechsel nach Hannover von einem soliden in ein sehr schwieriges Umfeld, in dem Manager immer wieder vom Präsidenten Trainer gemobbt und aus dem Amt gedrängt werden. Egal ob Rangnick und Moar, Neururer/Hecking und Kaenzig oder Schmadtke und Slomka: Ständig streiten sich in Hannover Trainer und Manager. Präsident Kind forciert diesen Bullshit immer geschickt über die Medien, sobald ihm einer der beiden unsympathisch geworden ist muss immer machtlos zusehen. Ein unschöne Situation, auf die Dufner sich einlässt.

 

 

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