Der Gegenspieler: Sollte Thomas Schaaf zurücktreten?

22. März 2013Felix> Bundesliga, | Der Gegenspieler

Die heutigen Gegenspieler haben schwere Entscheidungen zu treffen: Stürmer müssen für die Nationalelf nominiert werden, Trainer verpflichtet und andere Trainer zurückgetreten werden. Da ist die Frage, ob Uli Hoeneß Nörgelei gerechtfertigt ist oder nicht, eine angenehme Verschnaufpause.

 

1. Hätte Jogi Löw für die Spiele gegen Kasachstan Stefan Kiesling nominieren sollen?

Dominik: NEIN. Da Jogi Löw überlegt, sogar mit einer Null-Stürmer-Taktik zu spielen, reicht ein echter Mittelstürmer im Kader. Dieser ist mit Mario Gomez eine bessere Wahl als Stefan Kiesling, da er in meinen Augen in allen Belangen der Bessere von beiden ist. Klar ist es schade und ärgerlich für Kiesling, nach einem starken Jahr 2012 nicht mehr für die Nationalmannschaft nominiert worden zu sein. Dennoch hat man mit Gomez und einem fitten Klose zwei sehr starke Strafraumstürmer.

Stephan: NEIN. Stefan Kießling ist ein

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toller Bundesligastürmer und hilft seiner Mannschaft mit Toren weiter. So trifft er regelmäßig gegen Augsburg, Frankfurt und den HSV. Probleme bereiten ihm nur Gegner mit internationaler Klasse, wie zum Beispiel Borussia Dortmund oder Benfica Lissabon – da trifft Stefan dann regelmäßig nicht. Und genau aus diesem Grund wird er nicht für die Nationalmannschaft nominiert: für die ganz Großen reicht es einfach nicht.

 

2. Sollte Thomas Schaaf spätestens am Saisonende zurücktreten?

Dominik: JA. Die letzten beiden Jahre und vor allem die aktuelle Saison haben gezeigt, dass sich die Mannschaft, der Verein und auch Trainer Schaaf abgenutzt haben. Irgendwo scheint die Motivation verloren gegangen zu sein, Schaaf wirkt dazu noch mürrischer als er so schon immer den Eindruck macht. Jede Ära geht einmal zu Ende und schafft Platz für einen (richtigen) Neuanfang. So könnte es am Ende der Saison auch in Bremen sein.

Stephan: NEIN. Sicherlich waren die letzten Wochen für alle Verantwortlichen etwas unschön: man hat nicht gewonnen, steht im unteren Tabellenmittelfeld und irgendwie haben alle den Eindruck, dass einige Spieler keine Lust mehr am Fußball haben. Es erinnert mich ein wenig an die letzte Bremersaison – auf eine gute Hinrunde folgen demotivierte Auftritte in der Rückrunde. Damals hat man den Kader ein weiteres Mal umbauen wollen, sich dann allerdings nur für die gleichen Charaktere mit anderen Namen entschieden. Der Verantwortliche für diese Transfers ist bereits in Wolfsburg und Thomas sollte mit neuem Sportchef noch mal eine Chance bekommen. Denn: Fällt Euch jemand ein, der besser zu Werder passt als Thomas Schaaf?

 

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3. Ist die Kritik von Uli Hoeneß an den jüngsten Leistungen des FC Bayern gerechtfertigt?

Stephan: JA. Denn es hat fast den Anschein, dass die Bayern nach dem DFB-Pokal Viertelfinalsieg gegen Dortmund immer zufriedener wurden: Angstgegner besiegt, Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger und in der Champions League war man nach dem Hinspiel gegen Arsenal auch schon weiter. Und dann wurden die Bayern immer schlechter. Hatte ich vor einigen Wochen noch großen Gefallen an den dominanten Münchenern mit 100% Ballbesitz, die jedes Team spielerisch zerlegt haben, musste ich ab der Partie gegen Hoffenheim feststellen, dass die Mannschaft immer weniger Wert auf diesen perfekten Fußball legte. Sicherlich gewinnt man die Meisterschale und sicherlich auch den DFB-Pokal aufgrund individueller Klasse, aber Uli Hoeneß will mehr. Uli will die Champions League und die gewinnt man nicht, wenn man selbstzufrieden über den Platz schlendert.

Dominik: JA. Der Uli trifft immer den richtigen Ton und hat schnell auf die Leistung in den letzten Spielen reagiert. Auch wenn die Ergebnisse – bis auf das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League – stimmten, so war die spielerische Qualität, der Einsatz und das Auftreten weit entfernt von den Spielen in der Hinrunde und zu Beginn der Rückrunde. Hoeneß sah es als notwendig an, die Spieler wieder etwas wachzurütteln und bekam dafür auch größtenteils Zustimmung. Allerdings hat auch Kapitän Lahm recht wenn er sagt, dass man nicht 60 Spiele am Stück ansehnlichen Hurra-Fußball zeigen kann. Letztendlich steht natürlich der Erfolg im Vordergrund, wenn dieser noch durch schöne Spiele eintritt, umso besser.

 

4. Wäre Armin Veh eine gute Wahl als Trainer für Schalke 04?

Stephan: JA. Armin Veh ist immerhin Meistertrainer und am Beispiel von Eintracht Frankfurt sieht man auch, was Armin am liebsten mag: Mannschaften aufbauen. Um sich dann im zweiten Jahr, wenn er alles Mögliche mit diesem Team erreicht hat, zu verabschieden. Und warum soll das nicht auch Auf Schalke funktionieren? Armin hätte ein stabiles Grundgerüst zur Verfügung und könnte sich punktuell verstärken, mit der Mannschaft ein Hurra-wir-rennen-nach-vorne-und-defensiv-ist-uns-alles-egal spielen, um dann in der Rückrunde festzustellen, dass wieder alle ihre Form verlieren und man defensiv auch keine Struktur hat, um mal zu Null zuspielen. Ich finde, das klingt sehr spannend und reicht bestimmt für die Champions League Qualifikation. Und ist irgendwie besser als ein Trainer, der sich von Michael Wiesinger ausperformen lässt.

Dominik: NEIN. Armin Veh sollte bei Eintracht Frankfurt bleiben und da weiter am Erfolg arbeiten, so wie er es schon in der Hinrunde geschafft hat. Daher sollte Heribert Bruchhagen auch auf die Forderungen nach Verstärkungen eingehen. Die Frage ist aber auch eine andere hier. Zu Schalke passt ein Trainer, der mit öffentlichem Druck und den Medien gut umgehen kann, denn dieser herrscht eigentlich immer bei den Königsblauen. Veh hat in meinen Augen großen Verbesserungsbedarf gerade bei der Arbeit mit der Presse. Und wenn diese etwas gegen einen Trainer hat, wird er gnadenlos schlecht geschrieben – sehr gut am aktuellen Schalker Trainer zu sehen. Daher passt Veh meiner Meinung nach eher nicht zu den Schalkern.

 

 

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