Die Ampel: Das untalentierteste Talent der Liga

23. Oktober 2012Felix> Bundesliga, | Die Ampel

Diese Woche dreht sich in der Ampel vieles um Torhüter – um verletzte, durchschnittliche und untalentierte, allerdings nicht um gute. Dazu haben wir die lustigste Tormusik und den größten Arsch der Liga gefunden.

In der Ampel bewerten wir die aktuelle Situation der Bundesligisten in den Farben Rot, Gelb und Grün. Dies soll Euch einen schnellen Überblick gibt, was wo mit wem eigentlich los ist.

 

 

Bayern München

  • Respekt vor der Leistung, aus 8 Spielen 60 Punkte zu holen,
  • Und dabei knapp 100 Tore zu schießen.
  • Nun kann nur noch Jupp Heynckes die Meisterschaft verhindern.

Eintracht Frankfurt

  • Nun beginnt endlich die wunderschöne Zeit der Hinrunde, wo an jedem Spieltag gemutmaßt wird, dass die aktuelle Überraschungsmannschaft endlich einbricht.
  • Meistens dauert das aber immer bis zur Winterpause.
  • Wer den Mut hat, weiter auf die Eintracht zu setzen, wird seine Tipprunde bis Dezember mächtig aufmischen können.

Hamburger SV

  • Das 0:1 gegen starke Stuttgarter kann die gute Serie zuvor kaum trüben.
  • Artjoms „Atom“ Rudnevs spielt wie eine Abrissbirne. Mit der gleichen Durchschlagskraft, allerdings auch mit der gleichen Technik.
  • Maxi Beister ist noch immer ganz doll aufgeregt, sobald er den Ball bekommt.

Hannover 96

  • Hannover ist seit zwei Spielen sieglos.
  • Aber ein Unentschieden gegen dem Meister und eine Auswärtsschlappe beim Tabellenzweiten sind kein Grund zur Panik.
  • Das war ein richtig mieses Wochenede für Jan Schlaudraff. Aber wenigstens war es schnell vorbei.

Mainz 05

  • Mainz versteht es prima, hier und da einen Punkt mit zu nehmen, wo es keiner erwartet.
  • Darüber hinaus hat der Verein einen so ausgeglichenen Kader, dass es schwerfällt, auf Anhieb einen Ausnahmespieler zu nennen.
  • Und es wird extrem nachhaltig gearbeitet: Wirtschaftlich positive Nachrichten reihen sich an Platzierungen im Tabellenmittelfeld. Ein bißchen wie Frankfurt in den späten 2000ern.

Schalke 04

  • Eine perfekte Mannschafts- und Defensivleistung führte zum Auswärtssieg beim Meister.
  • Endlich mal wieder Nummer 1 im Pott. Zumindest, wenn man alles, was vor Samstag, 15:30 Uhr passiert ist, ausblendet.
  • Was geht da nach oben?

SC Freiburg

  • Schon das zweite Mal im Jahr 2012 bekommt Freiburg von einer Mannschaft, die gegen ihren Trainer spielt, drei Punkte geschenkt.
  • Was keinesfalls die Leistung der Breisgauer schmälert: 5:0 Tore und 6 Punkte aus den letzten 2 Spielen sind Klasse!
  • Man übersieht es fast, aber der SC steht an der Schwelle zu den Europaleagueplätzen.

 

 

1899 Hoffenheim

  • Das läuft auch alles ganz dumm für Tim Wiese: Ohne ihn 2 Gegentore. Auswärts. Gegen Bayern.
  • Mit ihm 3 Gegentore. Zu Hause. Gegen Fürth.
  • Felix hat gewettet, dass Joselu diese Saison weniger als 8 Tore schießt. 3 sind zu diesem Zeitpunkt deutlich zu viel. Für Felix.

Bayer Leverkusen

  • Stefan Kießling ist ein ziemlich cooler Mittelstürmer.
  • Sein 1:0 am Samstag war mit Sicherheit der schlechteste Kopfball, der je den Weg in ein Bundesligator gefunden hat.
  • Bernd Leno ist doch nur ein durchschnittlicher Torwart. Aber immerhin ein sehr teurer, durchschnittlicher Torwart.

Borussia Dortmund

  • Leider sorgte Jürgen Klopp mit seiner Idee, einfach mal mit Dreierkette spielen zu lassen, bei seiner Elf für mehr Verunsicherung als beim Gegner.
  • Leider ist Kevin Großkreutz genau wie Gerald Asamoah: Unheimlich beliebt bei den Fans, mit einer sehr körperbetonten Spielweise und brandgefährlich, wenn er gut in Form ist. Aber ein unbrauchbares Hindernis im eigenen Spiel, wenn er nicht in Form ist.
  • Leider führen gehobene Ansprüche dazu, dass die Ampel für den BVB erstmals in der Vereinsfarbe leuchtet.

FC Augsburg

  • Das war nicht schön am Sonntag.
  • Wirklich: Kein bißchen.
  • Wenigstens einen Punkt mitgenommen, bei diesem grauenhaften Versuch, die Freude am Fußball für immer zu zerstören.

Fortuna Düsseldorf

  • Das ging am Samstag alles viel zu schnell für die Fortuna.
  • Kann allerdings passieren, wenn man gegen Bayern München spielt.
  • Sollte nicht passieren, wenn es nächste Woche gegen Wolfsburg geht. Die bewegen sich allerdings überhaupt nicht.

Werder Bremen

  • Kevin de Bruyne hat gesagt, dass er neu in Deutschland ist und noch keine Freunde hat. Das ist kein Skandalinterview.
  • Werder Bremen hat die coolste Tormusik der Liga. Ein Schiffshorn, gefolgt vom allseits beliebten „Dadadada“-Teil aus dem Proclaimers Klassiker 500 Miles. Konnte man Samstagabend ausgiebig hören.
  • Trotz eines zu Null Sieges: Sebastian Mielitz wirkt immer noch wie das untalentierteste Talent der Liga.

VfB Stuttgart

  • Das war ein tolle Leistung des VfB: Die Abwehr ließ lediglich Distanzschüsse zu.
  • Der Sturm mit Traore, Harnik und Ibisevic war allerdings viel zu verspielt und verschenkte reihenweise Konterchancen, weil jeder Einzelne einfach zu viel wollte.
  • William Kvist wird noch in einigen Alpträumen von Rafael van der Vaart die Hauptrolle spielen.

 

 

1.FC Nürnberg

  • Das 0:0 gegen Augsburg war wirklich die klassische Partie zu diesem Ergebnis.
  • Die Verletzung von Raphael Schäfer nährt die Hoffnung, dass Patrick Rakovsky den Durchbruch schafft.
  • Die Leistung des Torhüters nicht.

Borussia Mönchengladbach

  • Die Gladbacher Ex-Defensivspezialisten haben aus den letzten 2 Auswärtsspielen 9 Gegentore und 0 Punkte mitgebracht.
  • Granit Xhaka ist ein Riesenarsch, wenn er meint, er müsse als neuer Spieler verdiente Teamkameraden wie ter Stegen nicht respektieren. Das ist ein Skandalinterview!
  • Seine Körpersprache & Defensivverhalten sind ebenfalls zum Kotzen.

Greuther Fürth

  • Mike Büskens ist ein cooler Typ.
  • Seit Freitag haben auch außerhalb von Franken die ersten gemerkt, dass es zwei Bundesligaspieler mit dem Namen Sobiech gibt.
  • Schade, dass der witzige Auftritt nur zu einem Punkt gereicht hat.

VfL Wolfsburg

  • Wenn noch Fragen offen sind, wie die Mannschaft Spieler zu Trainer Magath stehen: Man schaue sich den Elfmeter zum 0:1 an. Naldo und Fagner treten solange auf Jendrisek herum, bis der Schiri endlich pfeift.
  • Schaut man sich jedoch die Zahlen zur Partie an, wird man feststellen: Der VfL war gar nicht so viel schlechter als Freiburg. Nur uninspirierter.
  • Das kann aber auch an der genialen Idee gelegen haben, Kahlenberg und Knoche auf die Doppelsechs zu stellen. Der Eine kann nicht und der Andere auch.

 

 

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