Die Ampel: Fränkisches Frustsaufen

6. März 2013Felix> Bundesliga, | Die Ampel

Die Ampel ist aufgeschlossen gegenüber allen Deutschen. Deshalb erklären wir fränkisches Frustsaufen, westfälisches Feiern und schwäbische Basteleien. Außerdem stellen wir fest, dass die Bayern auch an ihrem freien Tag drei Punkte sammeln.

In der Ampel bewerten wir die aktuelle Situation der Bundesligisten in den Farben Rot, Gelb und Grün. Dies soll Euch einen schnellen Überblick gibt, was wo mit wem eigentlich los ist.

 

 

Bayer Leverkusen

  • Die Mannschaft von Bayer Leverkusen hadert derzeit mit sich selbst und dem, was in dieser Saison möglich gewesen wäre…
  • … wenn man nicht aus DFB-Pokal und Europa League völlig überflüssig gegen schwächere Gegner den Kürzeren gezogen hätte.
  • Einzig Lars Bender behält in diesen Wochen den Kopf weit oben und wird von Spiel zu Spiel besser.

Der Sieg gegen Stuttgart könnte die Minikrise beenden. Wir schalten wieder auf grün.

Bayern München

  • Die Bayern haben im Pokal den (verletzungsgeschwächten) BVB an die Wand gespielt und endlich mal wieder gegen die Schwarzgelben gewonnen.
  • Da darf man sich auch mal einen Tag in Sinsheim freinehmen.
  • Um dort trotzdem zu gewinnen.

Grün, zu grün um wahr zu sein. Grün wie Gras im Sonnenschein…

 

Borussia Dortmund

  • Der BVB steht vollkommen zu Recht im Viertelfinale der Champions League.
  • Am Samstag hätte das Team fast seinen Klassiker wiederholt, gegen einen schwächeren Gegner das Spiel 15 Minuten zu dominieren und ihn doch noch ins Spiel zurück zu holen.
  • Aber Felipe Santanas vorbildlicher Einsatz reichte nicht aus, um Hannover in die Nähe eines Unentschiedens zu bringen.

Dann ist man halt dieses Jahr nur die zweitbeste Mannschaft. In Deutschland. Grün

 

FC Augsburg

  • Schau an! Ein Auswärtssieg!
  • Und plötzlich marschieren die Schwaben sicher Richtung Klassenerhalt Relegation.
  • Was von der Leistungsstärke des Teams ohnehin drin sein sollte. Wer Tobi Werner und Sascha Mölders hat, ist zu gut für die zweite Liga.

Ein grüner FCA. Das erste Mal in dieser Saison und nach 6 Punkten aus 2 Spielen auch völlig zu Recht.

Hamburger SV

  • Gegen Fürth spürte der HSV das erste Mal seit Wochen wieder den Druck, gewinnen zu müssen.
  • Was die Mannschaft ein wenig hemmt, war man doch bisher häufig dann am Stärksten, wenn das Umfeld mit einem Remis zufrieden gewesen wäre.
  • Das Spiel war zwar eine kleine Enttäuschung, lässt aber keine Zweifel an Charakter oder Fähigkeit der Mannschaft aufkommen. Hat halt diese Woche nicht sollen sein.

1 Punkt aus den letzten 2 Spielen ist wenig, aber Form und bisheriger Verlauf der Rückrunde lassen das verschmerzen. Weiterhin grün.

Hannover 96

  • Und wieder eine deutliche Auswärtsniederlage.
  • Und wieder ist man nach Dortmund gefahren, um sich vorführen zu lassen – diesmal hatten die Dortmunder aber ihr Champions League Spiel im Kopf und waren nach dem zügigen 2:0 etwas unkonzentriert.
  • Währenddessen muss Martin Kind sich selbst einreden allen erzählen, dass sich Mirko und Jörg nicht verstehen, damit er mal wieder jemanden entlassen kann.

Grün. Man steht irgendwo im Mittelfeld und bleibt durch diese On/Off-Phasen in Reichweite der Europa League.

 

SC Freiburg

  • Wir beschweren uns so häufig darüber, dass Defensivspieler wie Karim Guede im Sturm auflaufen.
  • Beim Betrachten der Zahlen lässt sich jedoch feststellen: Guede hat in den letzten 28 Spielen 3 Tore erzielt. Genauso viel wie Ex-Nationalstürmer Mike Hanke im gleichen Zeitraum.
  • Außerdem ist Guede mit 1 Saisontor genauso torgefährlich wie alle „richtigen“ Stürmer im Freiburger Kader zusammen (Freis, Jendrisek, Santini und der inzwischen in China spielende Dembele).

Der Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals reicht allein für grünes Licht.

 

 

1.FC Nürnberg

  • Es ist nicht einfach, in der langweiligsten Phase der Saison (Spieltage 22-26) etwas über ein Team zu schreiben, dessen größte Stärke darin liegt, keine Fehler zu machen.
  • Wirklich nicht.
  • Siehste ?!

Wieder ein Unentschieden, wieder gelbes Licht.

Borussia Mönchengladbach

  • Es ist merkwürdig, wie Borussia Mönchengladbach Tore erzielt.
  • Und irgendwie ziemlich gut, dass eins immer reicht, um nicht zu verlieren – gegen formschwache Frankfurter gab es daher sogar drei Punkte.
  • Und plötzlich ist man wieder in der Nähe der Europa League Plätze.

Gelb. Platz 9 ist zwar dieses Jahr extrem nah an den Europa League Plätzen, aber immer noch Platz 9.

 

Eintracht Frankfurt

  • Gegen Gladbach zu verlieren ist nicht schön, kann aber passieren, da die quasi nur hinten drin stehen und darauf warten, dass ihr Gegner was Dummes macht.
  • Was auch nicht schön ist, aber auf keinen Fall passieren sollte: 4 Spiele in Folge kein Tor erzielen.
  • Armins Truppe steckt in diesem fiesen Formloch und muss sich daraus irgendwie befreien – vielleicht hilft es ja, wenn man weiß, ob er nächstes Jahr noch in Frankfurt ist.

Gelb. Zwei

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Punkte aus vier Partien mit 0:4 Toren – das ist nicht gut. Wirklich nicht.

 

Fortuna Düsseldorf

  • Worin besteht das Erfolgsgeheimnis der Fortuna? Sie ist weder mit großartigen Einzelspielern, noch mit einem überragenden taktischen Konzept ausgestattet.
  • Es ist die Einsatzbereitschaft ihrer Spieler, die unheimlich viel über den bloßen Willen lösen.
  • Vorbild ist in dieser Hinsicht „Lumpi“ Lambertz, der sich am Sonntag mit Platzwunde am Kopf in jeden verfügbaren Zweikampf schmiss und das Mainzer Mittelfeld ganz allein komplett entnervte.

Die Fortuna bleibt weit von den Abstiegsrängen entfernt und gelb.

 

Mainz 05

  • Mainz 05 gewinnt nicht mehr.
  • Was Thomas Tuchel dazu veranlasst, in der Öffentlichkeit mit horrender Schiedsrichterkritik Amok zu laufen.
  • Und das, was von Ex-Topstürmer Ivan Klasnic übrig ist, in den Sturm zu stellen. Was traurigerweise auch nur noch für eine Halbzeit reicht.

Nach dem vierten Unentschieden in Serie und dem dämlich Aus im Pokal schalten wir zurück auf Gelb.

Schalke 04

  • Am Samstag hat Schalke seine Krise erst einmal hinter sich gelassen; mit einem 4:1 Auswärtssieg und Toren, die nicht aus Standardsituationen fielen.
  • Sondern nur nach Konter. Das ist zwar – in Bezug zu den letzten Wochen – spielerisch eine Weiterentwicklung, doch sollten alle Champions League Qualifikationsplatz-Hoffnungen nicht auf Gegner ruhen, die sich brav auskontern lassen.
  • Klaas-Jans neue Frisur beschreibt den Holländer perfekt: war vor einem halben Jahr mal en vogue. Immerhin hilft sie ihm, wieder das Tor zu treffen.

Gelb. Die Krise ist fast vergessen, der Trend klar erkennbar und wenn man das Derby gewinnt ist man auch ganz schnell wieder grün.

 

VfB Stuttgart

  • Der VfB Stuttgart bastelt sich immer neue Serien. Man startete in die Rückrunde mit 5 Niederlagen aus 5 Spielen.
  • Die folgenden 5 Spiele wurden allesamt nicht verloren, 3 davon sogar gewonnen.
  • Jetzt könnte die moralbrechende Niederlage in Leverkusen wieder der Anfang von etwas ganz Dummen werden.

Trotz der Unberechenbarkeit der Mannschaft bleibt der VfB Stuttgart weiterhin in DFB-Pokal und Europa League. Die Niederlage in Leverkusen verhindert grünes Licht.

 

VfL Wolfsburg

  • Der VfL Wolfsburg verbrachte den gesamten Samstagnachmittag damit, zu hoffen, im Pokalhalbfinale nicht gegen Bayern spielen zu müssen.
  • Und dabei zuzuschauen, wie andauernd Schalker Spieler an den haarigen, aber langsamen Verteidigern Kjaer und Kyrgiakos vorbeiliefen.
  • Am Ende gab es 4 Gegentore und ein Auswärtsspiel bei Bayern. Zwei Tage zum Vergessen.

Wir belohnen Durschnittsdieter wegen des Pokalerfolgs mit seiner Lieblingsfarbe: Mittelmaßgelb.

 

 

1899 Hoffenheim

  • Hätte man in den letzten 4 Spielen diese kämpferische Leistung und tolle Einstellung, wie am Sonntag gegen Bayern abgerufen, würde man jetzt nicht 5 Punkte hinter Augsburg stehen.
  • Hat man aber nicht, was folgende einfache Frage aufwirft: Warum?
  • Entweder gibt es darauf eine einfache, aber unbequeme Antwort (Weil es allen egal ist) oder eine schwierige, aber schöne Aufklärung (Mannschaft muss sich finden; neuer Trainer + neue Spieler; es wurde in der Vergangenheit vieles falsch gemacht)

Rot. Man wird direkt absteigen, wenn man die Leistung am Sonntag nicht mit in die nächsten Wochen nehmen kann.

 

 

Greuther Fürth

  • Unentschieden nach Niederlagenserien sind ein bisschen wie Frustsaufen.
  • Man fühlt sich kurzfristig besser, weil alles nicht mehr so schlimm und übel aussieht.
  • Muss dann aber hinterher doch verkatert feststellen, dass sich gar nichts verändert hat.

Die Unentschieden gegen Leverkusen und Hamburg sind kein Grund für Euphorie oder gelbes Licht.

Werder Bremen

  • Sicherlich hatte man gegen Augsburg ein bisschen Pech, aber trotzdem sollte es doch nicht einigen Spielern auf dem Platz egal sein, gegen den Tabellensechzehnten zu verlieren.
  • Dieses Motivationsdefizit wurde bereits in den letzten Wochen deutlich, als die Europa League immer weiter in die Ferne rückte.
  • Jetzt ist sie quasi weg, Bremen wird 12. und nächstes Jahr gibt es den dritten Umbruch in Folge.

Rot. Man sollte mal wieder ein Spiel gewinnen…

 

 

 

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