Ein richtiger Montag: Das hat Jupp Heynckes nicht verdient!

11. März 2013FelixBlogs, | Ein richtiger Montag

Montags sieht das Leben immer ein bißchen düsterer aus – für unsere Autoren sogar ganz, ganz dunkel! Darum teilen sie jeden Montag ihre Gedanken mit der Welt. Und diese kann sicher sein, dass uns wirklich Nichts gefallen wird.

Heute ist wieder ein richtiger Montag!

Wir waren nie sonderlich nett zu ihm. Wir nannten ihn zu alt, erfolglos und verfolgt von überholten Vorstellungen. Wir machten uns lustig über den Fußball, den er spielen ließ und die Erfolglosigkeit, den er mit sich brachte. Wir haben ihn sogar als olles Wurstgehirn bezeichnet. Doch nichts davon ist so herzlos und unmenschlich, wie das, was der FC Bayern seit ein paar Monaten mit seinem eigenen Trainer anstellt.

Jupp Heynckes mag zwar seit 1998 keinen Titel mehr gewonnen haben, aber die Art, wie er in München abserviert wurde und seitdem vorgeführt wird ist einfach nicht nett. Verständlich, dass die Bayern sich einen jüngeren Trainer holen wollen. Aber muss man deshalb das Karriereende des Vorgängers in einer Pressemitteilung bekannt geben, obwohl er diesen Wunsch nie geäußert hat? Muss man ihm einen Job irgendwo im Verein anbieten, weil er zwar ein netter Kerl, aber in den Augen des Vorstands kein guter Trainer ist? Muss man die komplette Kommunikation über die Abendzeitung statt mit dem Trainer persönlich lösen?

Der Umgang des FC Bayern mit Jupp Heynckes ist schäbig. Und es ist nur ein persönlicher Verdacht, aber irgendwie fällt mir in diesem Zusammenhang immer wieder der Name Matthias Sammer ein. Die Zankerei zwischen Trainer und Sportdirektor in der Hinrunde wirkten plakativ und inszeniert. Aber das hinterhältige Fertigmachen des Trainers, das im Moment vonstatten geht, trägt schon eher die Handschrift des ambitionierten Dresdners. Oder sehe nur ich das so?

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