Ein richtiger Montag: Tore schießen und Fresse halten

12. August 2013FelixBlogs, | Ein richtiger Montag

Montags sieht das Leben immer ein bißchen düsterer aus – für unsere Autoren sogar ganz, ganz dunkel! Darum teilen sie jeden Montag ihre Gedanken mit der Welt. Und diese kann sicher sein, dass uns wirklich Nichts gefallen wird.

Heute ist endlich wieder so ein richtiger Montag!

Erst im zweiten Jahr nach seinem Wechsel aus der polnischen Liga konnte sich Robert Lewandowski bei Borussia Dortmund durchsetzen. Die Meisterschaft 2011 erlebte der junge Pole zumeist von der Bank aus, weil der Platz im Sturm Lucas Barrios gehörte. In dieser Zeit entwickelte der Nationalspieler eine große Stärke, die ihn anschließend zum Stammspieler und zu einem der begehrtesten Torjäger Europas machte: Tore schießen und Fresse halten.

Mit dieser Einstellung erreichte Lewandowski den Olymp des europäischen Vereinsfußballs, als er im April 2013 Real Madrid mit 4 Toren quasi im Alleingang aus der Champions League schoss. Diese Leistung verblasst jedoch angesichts der Tatsache, dass Bobby sich im letzten Sommer mit einem dicken Edding „Legionär“ in Blockbuchstaben auf die Stirn geschrieben hat.

Mit einer Mischung aus Selbstüberschätzung und Naivität nahm Lewandowski an, dass die Bayern ihn wegen seiner fußballerischen Fähigkeiten verpflichten wollten. Dabei ging es Matthias Sammer nur darum, für Unruhe beim Konkurrenten zu sorgen. Die Bayern legten ein Feuer beim BVB und wedelten mit Geldscheinen, um es weiter anzustacheln. Anschließend produzierte Robert Lewandowski so viel heiße Luft, dass es lichterloh brannte.

Natürlich hätten die Bayern den Polen gekauft, wenn sie denn gemusst hätten. Aber die BVB-Vereinsspitze lies dies nicht zu und reihte sich somit in den Kreis der Verlierer dieser Geschichte ein. Den Dortmundern geht eine fette Ablösesumme durch die Lappen, der Teamgeist muss unter diesem Theater leiden und Robert Lewandowski ist der dumme Junge, der sich zur Marionette des FCB machen lies und überall Sympathien verspielte. In München hingegen fällt Matthias Sammer vor Lachen fast vom Stuhl, weil er jede Menge Unruhe beim BVB zum Nulltarif stiften konnte.

Der dumme Junge hat nur eine Chance den von ihm angerichteten Schaden zu minimieren: Sich auf seine größte Stärke zu konzentrieren – Tore schießen und Fresse halten.

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