Bertis Abwehrlektion

28. September 2013FelixLive-Blogs, Live-Blogs

Der Hamburger SV tritt mit seinem neuen Trainer Bert van Marwijk in Frankfurt an. Dabei überraschen die Hanseaten mit einer gut eingestellten Defensive und holen mit ein wenig Glück den zweiten Auswärtspunkt der Saison.

 

 

 

 

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Samstag, 28.09.2012, 18:30 Uhr, Frankfurt

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 2:2

1:0 Flum (30.), 1:1 Lasogga (45.), 2:1 Russ (54.), 2:2 Jansen (87.)

 

Frankfurt: Trapp – Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka – Russ – Flum, Rode – Barnetta (73.Inui) - Aigner, Kadlec (87.Lakic).

Hamburg: Adler – Westermann, Djourou, Tah, Jansen – Beister (75.Zoua), Arslan, Badelj, Calhanoglu (90.Jiracek) - van der Vaart, Lasogga.

Anpfiff
Bert van Marwijk hat im Vergleich zum Pokalspiel gegen Fürth nichts verändert. Na toll. Kannste gleich wieder rausschmeißen! Bringt ja nix!

3.Minute
Die Viererkette des HSV hat erstmals seit knapp 7 Jahren einen gegnerischen Spieler ins Abseits laufen lassen. Punkt für Berti.

10.Minute
Der HSV steht bei gegnerischem Ballbesitz mit zwei Viererketten tief in der eigenen Hälfte. Das sieht gut aus und macht es dem Gegner schwer, ein Spiel aufzubauen. Das wäre Thorsten Fink nicht passiert.

17.Minute
Auf Chancen müssen wir bisher verzichten. Aufgrund der widerlich disziplinierten Hamburger. Punktabzug für Berti, bei Thorsten Fink wäre jetzt bestimmt schon was unglaublich Dämliches passiert.

18.Minute
Na bitte! Was Dämliches! Eine Flanke von Barnetta rutscht durch, Aigner köpft den Ball an die Unterlatte. Westermann erzielt beim Versuch, den Ball zu klären, trotzdem fast die Führung.

29.Minute
Frankfurt versucht langsam und methodisch ein Mittel zu finden. Der Trick, mit dem Dortmund und Bremen den HSV überrant haben (geradeaus laufen), funktioniert heute nicht mehr. Deswegen passiert gar nichts.

30.Minute – Tor für Frankfurt!
Johan Djourou verliert an der linken Außenbahn einen Zweikampf gegen Aigner. Der zieht zur Grundlinie durch und bedient den freien Flum. Wenn ein Hamburger einen Zweikampf verliert ist die Struktur ganz schnell weg.

37.Minute
Maxi Beister wird steil geschickt und legt für Lasogga auf. Der ist leider nicht zu Hause. Erste fast-’ne-Chance für Hamburg.

45.Minute – Tor für Hamburg!
Lasogga trifft nach einer Ecke mit dem Kopf. Hamburg kann fast nur nach Standards gefährlich werden, das aber richtig. Zumindest, seit Rafa die Dinger nicht mehr verwurstet. Natürlich gibt das einen Bertipunkt!

Halbzeit
Das Unentschieden geht in Ordnung. Weil die Hamburger sehr gut darauf achtgeben, dass überhaupt nichts passiert. Das ist neu.

46.Minute
Es geht weiter. In der Halbzeit fanden alle Experten den HSV scheiße. Wir nicht. Langweilig: Ja! Scheiße: Nein!

54.Minute – Tor für Frankfurt!
Bastian Oczipka steht bei einem langen Freistoß ganz allein im Strafraum. Er legt in die Mitte, wo Russ den Ball ins Tor stochert. Das sah richtig nach Thorsten Fink aus!

60.Minute
Das Einzige, was am Spiel des HSV einigermaßen unterhaltsam ist, ist das Defensivverhalten von Maxi Beister. Dafür ziehen wir gleich mal einen Bertipunkt ab.

68.Minute
Hamburg geht jetzt früher in die Zweikämpfe, probiert auch mal was so geht, wenn man selbst den Ball hat. Das führt tatsächlich zu einer Torchance – allerdings für Stefan Aigner, nach einem Konter.

79.Minute
Man gewinnt den Eindruck, dass Bert van Marwijk dieses Spiel als 90-minütige Lehrstunde “Defensivverhalten” konzipiert hat. Ergebnis egal, Hauptsache wir stehen sicher. Tun sie auch.

86.Minute – Tor für Hamburg!
Marcell Jansen tankt sich mit einem haarsträubend schlechten Dribbling durch die Frankfurter Abwehr, schießt mit dem falschen Fuß und lutscht Zambrano den Ball an die Hacke, von wo er ins Tor springt. So dumm kann Ausgleich sein!

89.Minute
Hamburg wirkt plötzlich wie berrauscht von der Möglichkeit, hier mit minimalen Aufwand Punkte mitzunehmen. Zwei Bertipunkte für den holländischen Trainerfuchs.

Abpfiff
Der Hamburger SV nimmt einen nicht unbedingt verdienten Punkt aus Frankfurt mit. Er profitiert davon von Glück bei beiden eigenen Toren und der Unfähigkeit der Eintracht, die gut organisierte Defensive der Gäste zu knacken.

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