Hamburger SV – Werder Bremen

27. Januar 2013FelixLive-Blogs, Live-Blogs

Hannover gegen Wolfsburg. Gladbach gegen Düsseldorf. Alles schon gesehen, doch das brisanteste Nachbarschaftsduell des 19.Spieltags steht noch an: Der Hamburger SV empfängt Werder Bremen. Wir schauen dabei ganz genau hin. Mit ohne Hamster.

 

 

 

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Sonntag, 27.01.2012, 15:30 Uhr, Hamburg

Hamburger SV – Werder Bremen 3:2

0:1 Lukimya (9.), 1:1 Son (23.), 2:1 Aogo (46.), 3:1 Rudnevs (52.), 3:2 Papasthatopoulos (54.)

 

Hamburg: Adler – Diekmeier, Westermann, Bruma, Jansen – Badelj – Aogo, Skjelbred (62.Arslan) – van der Vaart (82.Rincon) – Son (90.Rajkovic), Rudnevs.

Bremen: Mielitz – Gebre Selassie (56.Arnautovic(90.Gelb/Rot)), Papasthatopoulos, Lukimya, Schmitz – Junuzovic, Fritz (80.Gelb/Rot) – Ignjovski, Ekici (89.Prödl), de Bruyne – Petersen.

 

1.Minute
Los geht’s. Thomas Schaaf macht nach dem 0:5 gegen Dortmund mal alles anders: Das 4-3-3 ist tot. Deswegen sitzen die Außenstürmer Elia und Arnautovic nur auf der Bank.

4.Minute
Milan Badelj belohnt die neue Ordnung im Bremer Mittelfeld mit ein paar exzellenten Fehlpässen.

6.Minute
Bisher ein Torschuss auf jeder Seite. Junuzovic trifft Adler, Rudnevs nicht mehr als den Ball.

9.Minute – Tor für Bremen!
Die Hamburger bekommen nach einer Ecke den Ball nicht weg – Lukimya verlängert die zweite Flanke von Ignjovski mit dem Kopf ins Tor.

12.Minute
Kevin de Bruyne hat so viel Platz, dass er einfach mal eine Flanke in den leeren Hamburger Strafraum schlägt. Vielleicht materalisiert sich ja plötzlich Bernd Hobsch auf den Elfmeterpunkt.

15.Minute
Der HSV kommt nicht in dieses Spiel. Vor allem, weil Badelj im Spielaufbau bisher komplett ausfällt.

19.Minute
Die Offensivaktionen der Gastgeber enden fast immer mit einem Fehlpass von Badelj oder einer Abseitsstellung von Son. Und ganz am Anfang hat Rudnevs mal extrem weit übers Tor geschossen.

23.Minute – Tor für Hamburg!
Ein Pass von Badelj kommt an, Son steht nicht im Abseits! Der Koreaner zieht aus spitzem Winkel ab und Sebastian Mielitz ist Sebastian Mielitz.

25.Minute
Bremen schien das Spiel nach dem 1:0 im Griff zu haben. Und dann ist plötzlich einer durchgerutscht.

29.Minute
Das Spiel ist interessant und lebt von den Fehlern beider Teams. Bislang gab es noch kein grobes Foul, die Bremer wirken allerdings durch den Ausgleich extrem genervt.

33.Minute
Werder kommt derzeit nicht mehr aus seiner Hälfte – der HSV allerdings auch nicht zu Chancen.

36.Minute
Kevin de Bruyne schießt so scharf ans Außennetz, dass wir uns längere Zeit nicht im Klaren sind, ob der Ball drin war. War er zwar nicht, aber Werder lebt noch.

40.Minute
Seit Jeffrey Bruma wieder in der Innenverteidigung steht, muss man wieder bei jeder Ecke und Flanke Angst um den HSV haben. Ein Gefühl, als wenn man den Leuten wiederbegegnet, die einen in der Schule gemobbt haben.

44.Minute
Dennis Aogo schaut interessiert zu, wie Mehmet Ekici einfach wegläuft. Papa Heiko klärt die Situation und schmipft ganz böse!

Halbzeit
Hamburg hat häufiger den Ball, Bremen die besseren Chancen. Das Unentschieden geht in Ordnung.

46.Minute
Die 2.Halbzeit beginnt. Mit 100% Fußball und 0% Hamster. Fußball braucht keine Hamster!

46.Minute – Tor für Hamburg!
Nach einer halbhohen Flanke von Diekmeier balanciert Lukimya den Ball im eigenen Strafraum auf der Nase. Aogo geht dazwischen und trifft zum 2:1.

48.Minute
Hamburg spielt weiter nach vorne und will die Verwirrung der Bremer ausnutzen. Sebastian Mielitz guckt ganz furchtbar traurig. Armes Hasi!

52.Minute – Tor für Hamburg!
Irgendjemand hat in der Pause Dennis Aogo angeschaltet. Er spielt eine wunderschöne Flanke in den Lauf von Rudnevs, der zum 3:1 vollstreckt. ATOM!

54.Minute – Tor für Bremen!
Nach einer Ecke greift niemand Gebre Selassie an, der Sokratis prima den Ball auflegt. Rene Adler tut so, als sei er Sebastian Mielitz und lässt den haltbaren Ball durchrutschen.

56.Minute
Nach einem flinken Seitenwechsel ist die Hamburger Abwehr furchtbar verwirrt, aber Adler rettet mit einer Klassparade gegen Schmitz. Alles wieder gut, Rene!

57.Minute
Van der Vaart verpasst das 4:2, weil er einen Querpass dringend mit der Hacke ins Tor verlängern muss und das nicht hinbekommt. Sylvie hätte den gemacht!

60.Minute
Es geht rauf und runter. Das Spiel findet in Hälfte 2 ohne Abwehrreihen statt. Total anstrengend zu tickern, aber voll schön zu gucken.

64.Minute
Nach einer schönen Kombination der Bremer taucht Ekici völlig frei vor Adler auf und kippt beim Torschuss einfach um. Adler nimmt den Ball auf. Sein Gesicht zeigt Mitleid. Mit sich selbst und Mehmet Ekici.

68.Minute
Beide Teams spielen weiterhin ohne erkennbare defensive Ordnung. Aber die Pässe beider Teams werden wieder unpräziser, was weniger Torchancen zur Folge hat.

73.Minute
Viele Spieler auf dem Rasen wirken unkonzentriert. Die meisten davon tragen das Trikot des HSV.

79.Minute
Der Hamburger SV hat in das Spiel zurückgefunden. Bremen hat nach dem Anschlusstreffer großen Aufwand betrieben und scheint kaputt. Sinnbildlich dafür ist Junuzovic, der seinen Mitspielern beim Aufbau den Ball vors Schienbein drischt.

80.Minute – Platzverweis für Bremen!
Clemens Fritz stoppt Arslan bei einem Konter mit einer Grätsche und bekommt dafür seine zweite gelbe Karte.

85.Minute
Bremen kommt nur noch selten in die Hambuger Hälfte. Aber wenn, dann verliert Hamburg sofort jegliche Struktur. Das Ding ist noch nicht durch.

89.Minute
Thomas Schaaf packt seine Brechstange aus: Sebastian Prödl. Thorsten Fink hält umgehend mit Slobodan Rajkovic dagegen. Rajkovic war in der Hinrunde bereits suspendiert, jetzt ist er zurück. Ein Märchen wie von Felix Magath.

90.Minute – Platzverweis für Bremen!
Marko Arnautovic bekommt Gelb für ein Foul will als Dankeschön den Schiri anschießen. Gelb-Rot. Dumm. Von allen.

Abpfiff
Der HSV gewinnt ein für alle Beteiligten furchtbar anstrengendes Spiel mit 3:2.

 
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Felix: Das Spiel lässt sich prima in seine 6 Viertelstunden aufteilen. Von der 1. bis 15.; 31. bis45. und 61. bis 75. war Werder Bremen am Drücker. Nach der Pause kam der HSV besser ins Spiel, genau so zwischen der 16. und der 30.Minute. Die Schlussphase war von Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten geprägt. Letztlich hatte Werder Bremen mehr vom Spiel, mehr und bessere Chancen als die Hamburger. Der HSV kommt durch zwei irreguläre Tore (Aogo spielt Hand vor dem 2:1, Rudnevs steht beim 3:1 im Abseits) zu einem eher glücklichen Sieg.

Stephan: Ich muss gestehen, dass die Bremer besser in die Partie fanden und verdient in Führung gingen, die sie allerdings nicht mit in die Halbzeitpause nehmen konnten. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hamburger sehr gut zurück und konnten glücklich, aber nicht unverdient das Spiel drehen, das sie bis zum Abpfiff nicht mehr abgeben sollten. Der HSV gewinnt ein emotionales Derby gegen Werder Bremen und als HSV-Fan stelle ich fest: Vollkommen verdient.

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