Der Schäumli-Skandal

15. Juni 2014Felix> WM 2014, Gruppe E, Live-Blogs

Die schweizer Nati war nach überzeugender Qualifkation als Gruppenkopf gesetzt. Zuerst spielt das Team von Ottmar Hitzfeld in der Hauptstadt Brasilia gegen Ekuador, das 2006 in Deutschland bis ins Achtelfinale vorstoßen konnte. Wer gewinnt das Duell der Hochgebirgsnationen?

 

spiel

 

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Sonntag, 15.06.2014, 18:00 Uhr, Brasilia

Schweiz – Ekuador 2:1

0:1 E.Valencia (23.), 1:1 Mehmedi (47.), 2:1 Seferovic (90.+3)

 

- Anpfiff -

Aus der deutschen Bundesliga kommen mit Benaglio (Wolfsburg), Rodriguez (auch Wolfsburg), Djourou (nicht Wolfsburg), Xhaka (auch nicht Wolfsburg, aber hellgrün als Vereinsfarbe), Shaqiri (zu gut für Wolfsburg) und Drmic (bald Wolfsburg Leverkusen) zahlreiche Spieler zum Einsatz. Alle für die Schweiz.

1.Minute
Die Schweizer spielen zuerst bergauf.

4.Minute
In der schweizer Mannschaft gibt es so viele Spielen mit geilen Tattoos und coolen Frisuren, dass unser Lieblingsspieler Granit Xhaka gleich mal mit einer neuen Megafrise nachlegen musste.

9.Minute
Fehlpässe bestimmen das Spiel. Fehlpässe und Gestolper.

11.Minute
Lieblingsworte der ersten Minuten? “Zu Lang”! – Sehr zum Leidwesen von Stefan Lichtsteiner, der mit großem Tempo seine Seite hoch- und runterhetzt.

18.Minute
Wenn bei den Schweizern ausnahmsweise mal 4 oder 5 Pässe am Stück ankommen, kommen sie immerhin zu Chancen Einwürfen.

23.Minute – Tor für Ekuador!
Walter Ayovi mogelt beim Freistoß (er legt den Ball außerhalb des Sprühkreises), Stefan Lichtsteiner winkt vergeblich, Valencia trifft per Kopf. Wieder so eine Fehlentscheidung!

28.Minute
Schön, dass die Referees ihr neues Gimmick genauso überflüssig finden wie 99% der Zuschauer. Die Schweizer sind wirklich schlecht, haben aber immerhin eine Entschuldigung – “Sprühgate”.

32.Minute
“Schäumli-Skandal” wäre auch nett. Wenn dieses Spiel ein Getränk wäre, ist es koffeinfreie Cola light. Warm. Ohne Kohlensäure.

37.Minute
Immer häufiger finden die Schweizer jetzt auch beim siebten oder achten Pass einen Landsmann. Sofort wird es gefährlich. Auch, weil der ekuadorianische Torwart das heute anscheinend zum ersten Mal macht.

Halbzeit
Die Schweiz kackt die schlechteste Halbzeit einer Mannschaft bei dieser WM auf den Platz, weil jedem der Andere egal zu sein scheint. Ekuador führt ohne erkennbare Anstrengung mit 1:0.

46.Minute
Xherdan Shaqiri ist der patriotischste Spieler in der Nati. Er hat das breiteste Kreuz.

47.Minute – Tor für die Schweiz!
Jetzt hat der Torwart Ekuadors zugeschlagen! Bei einer Ecke kommt Mehmedi im Fünfer (Torwartgebiet und so) zum Kopfball. Ausgleich!

52.Minute
Ayovi macht es schon wieder (23.)! Lichtsteiner hat genug, reagiert mit dem wunderbaren Trotz eines sechsjährigen und tritt selbst über die Linie. Dem Schriri ist das mehr oder weniger

egal.

58.Minute
Das Spiel ist auch abseits der Schaumparty besser geworden. Vor allem, weil Ekuador nun auch wieder mitspielt.

65.Minute
Das Spiel der Schweizer sieht etwa so aus, wie jedes Spiel des HSV in der Rückrunde, inklusive Tor und Gegentor nach Standards. Johan Djourou, der seit 6 Monaten Murmeltiertag hat, ist wirklich eine arme Sau.

73.Minute
Die Schweiz macht jetzt auch mit! Wenn jetzt nicht immer drei Spieler in einem Pulk aufs Tor zu rennen würden, kann das sogar noch 3 Punkte geben.

80.Minute
Stefan Lichtsteiner ist jetzt schon Spieler des Spiels. Neben den sinnlosen Sprints und der tragenden Rolle beim Schäumli-Skandal kommt der wunderbare Moment, als er eine kurz getretene Ecke verpasste, weil er gerade an einer Trinkflasche nuckelte.

84.Minute
Die Schweizer leiden im Moment unter zwei Dingen. Zum einen, haben sie zu viele geile Typen im Team, die alle selbst das Siegtor machen wollen. Zum anderen lauert Ekuador auf Konter und möchte auch gewinnen.

93.Minute – Tor für die Schweiz!
Kurz nachdem Ekuador das Siegtor liegen lässt bohrt sich Behrami bei einem Konter durch das Mittelfeld. Nach dem Pass auf den Flügel hält Seferovic seinen Fuß in die Flanke. Die Schweiz gewinnt!

- Abpfiff -

Schweiz – Ekaudor 2:1

fazit

Hitzfeld hat ein goldenes Händchen

Trotz einer furchtbaren Vorstellung in der ersten Halbzeit gewinnt die Schweiz ihr Auftaktspiel gegen Ekuador mit 2:1. Aufgrund des lethargischen Auftritts der Nati in den ersten 45 Minuten ist es kein Wunder, dass die Einwechselspieler Mehmedi (48.) und Seferovic (93.) für den Sieg der Schweizer verantwortlich waren.

Gegen gut organisierte und gefährlich konternde Ekuadorianer brauchten die Schweizer lange, um zu guten Torchancen zu kommen. Mit der Führung durch Valencia (23.) im Rücken hatten die Südamerikaner das Spiel lange im Griff und ließen kaum Torchancen zu. Erst als die Spieler in Blau am Ende der Partie müde wurden, kamen die Schweizer besser ins Spiel und kurz nach einer riesigen Torchance für Ekuador in der Nachspielzeit zum schmeichelhaften Siegtreffer durch Seferovic.

 

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