Sechser der Woche: 33.Spieltag

13. Mai 2013Felix> Bundesliga, | Sechser der Woche

Nach erfolglosen Versuchen mit Tolga Cigerci, Amin Younes und Peniel Mlapa hat Lucien Favre nun endlich den Nachfolger für Marco Reus gefunden. Dieser ist nicht nur unser Spieler des Tages, sondern hat einen genauso merkwürdigen Namen wie seine Konkurrenten um die Position der hängenden Spitze in Gladbachs 4-4-2. Derweilen rückt das Original im Trikot der anderen Borussia auf Platz 2 der Gesamtwertung auf.

Wir suchen den besten Spieler des Spieltags und der Saison. Deshalb vergeben unsere Autoren nach jedem Spieltag Punkte an die Besten der Bundesliga und küren nach diesem System den “Sechser der Woche” und den “Sechser der Saison”.

 

Dominik

1. Branimir Hrgota (Borussia Mönchengladbach) – 5 Punkte
Bekam den Vorzug vor de Jong und Mlapa und zahlte das Vertrauen mit einem Dreierpack zurück. Mit wenig Spielpraxis verwandelte er rotzfrech den Elfmeter zum Ausgleich, auch sein dritter Treffer per Lupfer war äußerst sehenswert.

2. Heung-Min Son – 3 Punkte
3. Jens Hegeler – 2 Punkte
4. Diego – 1 Punkt

Sonderwertung: Max Kruse
Der Freiburger hat sich mit seinem Siegtreffer in Fürth wenig Freunde gemacht. Zum Einen blieben die Fürther durch diesen Treffer auch im letzten Heimspiel ohne Sieg, zum Anderen hat er mit diesem Treffer die Chancen seines zukünftigen Arbeitgebers Borussia Mönchengladbach, nächste Saison in der Europa League zu spielen, zunichte gemacht.

 

Felix

1. Vedad Ibisevic (VfB Stuttgart) – 5 Punkte
Vedad Ibisevic gelangen in dieser Saison 15 Bundesligatore. 5 davon erzielte der Bosnier gegen Schalke 04. Nachdem er im Hinspiel einen Hattrick erzielen konnten, reichte am Wochenende ein Doppelpack aus, um den Schwaben gleichsam überraschende und unwichtige Punkte gegen überhebliche Schalker zu sichern. Das soll die Leistung der Mittelstürmers jedoch nicht herabsetzen, der von mir 5 Punkte bekommt.

2. Branimir Hrgota – 3 Punkte
3. Marco Reus – 2 Punkte
4. Kevin de Bruyne – 1 Punkt

Sonderwertung: Shinji Okazaki, Georg Niedermeier und Sven Ulreich
Da Schalke 04 aus dem Spiel heraus nichts zustande brachte und die Zuschauer trotzdem mal was erfreuliches zu sehen bekommen sollten, nahmen drei Spieler des VfB Stuttgart dieses Projekt in die eigenen Hände. Zunächst zog Shinji Okazaki kurz hinter der Mittellinie zu einem beherzten Dribbling richtung eigenes Tor an. Nach 30 Metern Raumgewinnverlust verstolperte er den Ball zu Huntelaar, welcher Niedermeier den Ball vor’s Schienbein knüppelte. Bei der unglücklichen Flugbahn dieser Flunke sah Ulreich seine Chance gekommen und vollendete dieses Meisterwerk unglücklicher Aktionen mit einem richtig dummen Eigentor zum 1:2. Weltklasse!

 

Stephan

1. Marco Reus (Borussia Dortmund) – 5 Punkte
Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg sicherte Marco Reus durch seine 2 Tore kurz vor Schluss noch den verdienten Punktgewinn. Doch nicht nur diese Tatsache bringt ihn für mich auf Platz 1 – es ist viel mehr die Art und Weise wie er diese Tore erzielte. In allerhöchster Geschwindigkeit kontrollierte Marco auf technisch höhstem Niveau den Ball und umkurvte die Wolfsburger Innenverteidiger, um am Ende frei vor dem Torwart die Nerven zu bewahren und die Kugel unhaltbar im Tor zu versenken. Und das Zwei Mal!

2. Branimir Hrgota – 3 Punkte
3. Heung-Min Son – 2 Punkte
4. Vedad Ibisevic – 1 Punkt

Sonderwertung: Hanno Balitsch
Eigentore sehen nie gut aus. Meistens wird ein Spieler angeschossen oder hält unglücklich den Fuß hin, sodass der Ball im eigenen Tor landet. Doch wie Hanno Balitsch am Samstag den Gegner in Führung brachte, sah schon extrem ungeschickt aus: am langen Pfosten schob er die Kugel nach kurzem Zögern unbedrängt ins Tor. Vielleicht wollte er Düsseldorf den Klassenerhalt schenken und wusste, dass die Stürmer der Fortuna momentan nicht treffen. Vielleicht wollte er nächste Saison wieder gegen Düsseldorf spielen und somit sichere 6 Punkte einfahren. Vielleicht schob er auch nur unbeholfen den Ball ins anstatt neben das Tor und dachte an gar nichts.

 

 

Sechser des 33.Spieltags

sechserdestages

 

Nachname aus Albanien, Vorname aus Mittelerde und ein Spieler aus Schweden. Der Spieler des Tages sprengt nicht nur die Grenzen der Globalisierung, sondern verwischt die Linie zwischen Realität und Fiktion gleichermaßen. Mit maßloser Arroganz und viel Glück Rotzfrech und mit tollem Torinstinkt kam der Gladbacher zu drei Toren im unwichtigen Spiel gegen Mainz Endspiel um Europa und sammelte damit 11 Punkte. Auch Heung-Min Son und Marco Reus konnten mehrfach punkten und verdrängen damit ihre Mannschaftskollegen Adler und Lewandowski aus der Top 3 der Saisonwertung. Sie sind die letzten verbliebenen Spieler, die Diego am 34.Spieltag noch vom Thron stoßen könnten.

 

Sechser der Saison

sechserdersaison

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