Szalaigulasch und Flügelschnitzel

30. Juli 2013FelixBlogs

Zur neuen Saison gibt es im Gasthaus zum Wurstkönig neue Spezialitäten. Chefkoch Hotte ist mit seinem Einkaufskorb durch die Republik gewandert und hat Einige neuartige Speisen mitgebracht.

Feuriges Szalai-Gulasch
Hauptgang des neuen Knappenmenüs ist das ungarische Szalaigulasch. Das Gericht kommt in einer recht großen Portion und soll zusammen mit Gouda aus der Region Huntelaar serviert werden, um für mehr Vielfalt auf gegnerischen Tellern zu sorgen. Ein wahre Gaumenfreude sollte man beim Bestellen nicht erwarten, aber die große und derbe Portion wird den Freunden guter Hausmannskost die Herzen höher schlagen lassen. Der recht happige Preis von 8 Millionen Euro ist zu viel für ein recht eintöniges Gericht, dass die günstigeren Pukkistäbchen oder die seit 2012 nicht mehr angebotene “Paella del Senor” nicht vergessen machen kann.

Flügelschnitzel Kölner Art
Sowohl als Beilage, wie auch als Hauptgericht hat das Flügelschnitzel Kölner Art eine neue Rolle im Gasthaus zum Wurstkönig gefunden. Das dünne Stück Fleisch soll vor allem den kleinen Hunger stillen und die Menüpausen vor Gulasch und Gouda mit hohen Flanken überbrücken. Das Schnitzel eignet sich als Alternative zum Farflanksteak, dass manchmal ein echtes Highlight ist, aber zuweilen auch sehr zäh sein kann und dem “Fischteller Michel”, der hauptsächlich auf Basdorsch basiert und nach einem starken ersten Eindruck zunehmend enttäuscht. Wir empfehlen eine Kombination mit dem leichtfüßigen Draxlersalat.

Brasilianisches Abwehrrind
Ein mächtiges T-Bone Steak aus dem fernen Brasilien soll auf der Karte den Platz des letzthin mächtig faden Halterner Weiderindes “Christoph” übernehmen. Eine fragwürdige Entscheidung, schließlich wurden beide Tiere auf dem gleichen Land voller gelb-schwarzer Warnschilder gemästet. Das brasilianische Abwehrrind hat dort den Anschluss an die mächtigen Mastbullen verloren und landet nun als zweite Wahl auf der Karte im Gasthaus zum Wurstkönig, wo es sich kaum vom bisher gereichten Fleisch aus Griechenland und Kamerun unterscheidet. Eine fragwürdige Entscheidung des Küchenchefs.

Goretzkapils
Aus der Bierkarte voller regionaler Spezialitäten wurde ein lokales Gebräu aus Bochum aufgenommen. Das Goretzkapils wirkt noch etwas unrund und schlecht auf die anderen Speisen abgestimmt, kann mittelfristig aber durchaus für heitere Momente Sorgen und könnte zu einem Publikumsliebling werden. Seit das allseits beliebte Holtbräu nach England exportiert wurde und Julipils ins Premiumsegment aufgestiegen ist, sollte Goretzkapils der neue Geheimtipp am Tresen der Kellerbar sein.

Weiterhin im Angebot bleiben beliebte Speisen wie Fuchsbraten, Suschida und Högermeister. Lediglich der Maricake wurde von der Dessertkarte entfernte. Sowohl in den Geschmacksrichtungen “ohne Laufbereitschaft” als auch “ohne Torgefahr” hinterließ er einen faden Beigeschmack.

Fazit: Zusammen mit den neuen Angeboten sollte der bisherige Bestand ausreichen, dass man das Gasthaus zum Wurstkönig auch in der kommenden Saison zu den besten in Deutschland zählen darf. Auch im europäischen Vergleich sollte man für Aufsehen sorgen können. Dennoch sollte man nicht erwarten, dass die langwierig geplante Schließung der Kellerbar weiter verschoben wird. Bereits mehrfach wurde zu der sterilen und biederen Thekenzeile eine “große Lösung” als Alternative angekündigt.

Sag' doch auch mal was!

Deine Meinung zählt!

Welches unserer Angebote gefällt Dir am besten?


zum Ergebnis

Loading ... Loading ...

Neuer Kram

Jede Mannschaft agiert in jeder Situation mit mindestens sechs Feldspielern hinter dem Ball. Man könnte auch eine Kartoffel beobachten und warten, dass sie sich in einen Drachen verwandelt…

Im Halbfinale der WM schlachtet die deutsche Mannschaft total überforderte Brasilianer erbarmungslos mit 7:1. Dabei gelingen dem Team von Joachim Löw 5 Tore in der ersten halben Stunde des Spiels…

Archivkram

Seit der EM 2012 diskutiert Deutschland um die Rolle des Bundestrainers Jogi Löw: Ist der Badener nach 3 erfolglosen Turnier noch der richtige Mann für den Job? Felix hat seinen Pinsel hervorgeholt, der nur schwarz oder weiß malen kann, und hält ein feuriges Plädoyer – für beide Seiten!

“68.Minute – Tor für Deutschland!
Özil tritt einen Freistoß in den Strafraum, der griechische Torwart rennt irgendwohin, Klose ist mit dem Kopf zu Stelle.”

Das Beste aus unseren Live-Blogs

"Spanien hat einen Mann mehr auf dem Platz, den Ball und die beste Mannschaft des Universums. Deshalb wollen sie zur Krönung des Turniers noch ein richtig schönes Tor schießen." > Spanien - Italien
More in Blogs (11 of 133 articles)